Gottfried Kneifel ist Ehrenbürger der Stadt Enns

Im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfanges bedankte sich die Stadtgemeinde Enns bei ihrem Bürger Prof. Gottfried Kneifel, Präsident des Bundesrates außer Dienst, für seine herausragenden Verdienste.

Die aus Enns stammende Landeshauptmann-Stv. Christine Haberlander gratuliert Prof. Gottfried Kneifel zur Auszeichnung als Ehrenbürger der ältesten Stadt Österreichs. Foto: cityfoto.at/Kainrath

Die Ehrenbürgerschaft kann vom Gemeinderat an jene Personen vergeben werden, die sich um die Stadt Enns und um das Wohl ihrer Bürger besonders verdient gemacht haben. Carl Adam von Kaltenbrunner durfte sich im Jahr 1842 als erster über diese große Anerkennung freuen. Seither sind 35 weitere Ehrenbürger gefolgt, zum letzten Mal wurde die Auszeichnung im Jahr 2003 Friedrich Mayr zuteil.

Gottfried Kneifel, Sohn des Ennser Gemeindearztes Herbert Kneifel, maturierte 1967 am Stiftsgymnasium Kremsmünster. Ab 1978 war er Pressereferent der ÖVP Oberösterreich in Linz und anschließend Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Bundesparteileitung der ÖVP in Wien. Neben zahlreichen anderen politischen und wirtschaftlichen Funktionen war die Entsendung in den Bundesrat 16 Jahre lang ein wichtiger Teil seiner Karriere. Kneifel war in dieser Zeit dreimal Präsident des Bundesrates. Im Jahr 2016 wurde ihm für seine Leistungen das Goldene Ehrenzeichen des Landes OÖ verliehen.

In der Stadt Enns hat Kneifel in 45 Jahren Kommunalpolitik die Geschichte wesentlich mitgeprägt und zeichnet mitverantwortlich für unzählige wichtige Stadtrats- und Gemeinderatsbeschlüsse. Bekannt war und ist Kneifel dafür, dass er Anliegen, die ihm besonders wichtig waren, mit Entschlossenheit und strategischem Denken verfolgt hat. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung des Ennshafens, die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Enns, sein besonderes Engagement um die Errichtung der AHS, der Ankauf des Schlossparks, die Sanierung des Schlosses Ennsegg, die Etablierung der Landesmusikschule im Schloss, sein Einsatz für einen öffentlichen Zugang zum Schloss Ennsegg, sowie sein herausragender Einsatz im Museum Lauriacum und bei der diesjährigen Landesausstellung.



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